Unser Jahresrückblick!

Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Kolleginnen und Kollegen, Freunde und Freundinnen,

wir sind bereits in den Startlöchern und voller Vorfreude auf das neue Jahr und trotzdem möchten wir das Jahr 2020 noch mit Euch und Ihnen in einem kurzen Jahresrückblick Revue passieren lassen.

Durch das Jahr 2020 sind wir mit einem guten Ergebnis gekommen, was ohne den Einsatz unserer Mitarbeiter/innen niemals so möglich gewesen wäre. Unsere Geschäftsführung hat durch das vergangene Jahr das ein oder andere graue Haar dazu gewonnen, sich dabei aber stark geschlagen und alle Arbeitsplätze sicher halten können, worauf wir sehr stolz sind.

Deshalb haben wir unseren CEO Felix Höfelmeyer für Sie und Euch befragt, was für ihn das Jahr 2020 ausgemacht hat.

 

HW (HÖFELMEYER WAAGEN): Felix, das Jahr 2020 war für uns alle besonders. Magst du uns einmal erzählen, was für dich die größte Herausforderung war?

FH (FELIX HÖFELMEYER): Mir fällt es schwer, hier eine spezielle Herausforderung hervorzuheben. Ich denke, das gesamte Jahr 2020 (zumindest seit März 2020) war für alle, sowohl beruflich, als auch privat, eine Herausforderung. Aber ich wäre falsch in dieser Position, wenn ich nicht genau solche Herausforderungen lieben würde.
Die größte Aufgabe war es für mich, für alle Personen in meinem Leben, sowohl in meinem Berufs-, als auch in meinem Privatleben, der Fels in der Brandung zu sein und den Menschen Halt und Sicherheit zu geben sowie die gesteckten Ziele, trotz dieser unvorhersehbaren Situation und der zusätzlichen Belastung, weiter klar im Blick zu behalten.

 

HW: Wo standest du zu Jahresbeginn?
FH: Die Firma Höfelmeyer befindet sich im Umbruch.
Wir standen vor Jahresbeginn weiterhin vor der Aufgabe, diesen großen Umbruch, der im Jahr 2016 mit dem Generationswechsel gestartet ist, weiter voranzutreiben.
Von einem – und das meine ich absolut positiv – Handwerksunternehmen zu einem Industrieunternehmen, das sich auch langfristig am Markt behaupten kann. Dies bedeutet, Strukturen aufzubrechen, neue Wege zu gehen und dem Unternehmen eine neue Kultur bzw. ein neues Mindset zu vermitteln.
Eine extrem spannende aber auch sehr herausfordernde und langwierige Aufgabe.


HW: Welche Ziele hattest du dir vorgenommen?
FH: Neben den betriebswirtschaftlichen Zielen, wie Umsatz und Gewinn, wollten wir, wie bereits in der Frage zuvor beschrieben den Wandel weiter vorantreiben, um für unsere Kunden und Partner ein noch kompetenterer, zuverlässigerer und innovativerer Partner zu werden.
Hier konkrete Ziele hervorzuheben fällt mir schwer, da wir uns gemeinsam viele kleine Ziele setzen, die am Ende in das große Ziel und die Vision „Die Welt mit unserem Handeln, unseren Produkten und unseren Dienstleistungen jeden Tag ein kleines Stück besser zu machen“ einfließen – effizienter – Ressourcen sparender – nachhaltiger.
Unser vorrangiges Ziel ist und bleibt es, unsere Kunden und Partner jeden Tag aufs Neue zu überraschen und zu begeistern.


HW: Welche dieser Ziele hast du erreicht?
FH: Sehr gute Frage… Wir haben tatsächlich, trotz dieser Unwägbarkeiten, den Großteil unserer Ziele für 2020 erreicht. Und darauf bin ich besonders stolz, da uns dies nur gelungen ist, weil wir als Familie und als Team bedingungslos zusammengehalten und an einem Strang gezogen haben. Dafür möchte ich meinen Kollegen, unseren Kunden und unseren Partnern von ganzem Herzen DANKE sagen.
Und ich bin ehrlich gesagt froh, dass wir nicht alle Ziele erreicht haben… Denn das würde bedeuten, dass die Ziele nicht groß genug waren.

Mein Motto: „Man kann die Windrichtung nicht bestimmen, aber die Segel richtig setzen“ hat selten so gut gepasst wie in diesem Jahr.

 

HW: Gab es auch Highlights im Jahresverlauf?
FH: Ja, die gab es absolut!
An erster Stelle natürlich, dass die Menschen, die mir etwas bedeuten, Familie, Freunde, Kollegen, Kunden und Partner, weitestgehend gut, gesund und unbeschadet durch diese Zeit gekommen sind. Darüber bin ich sehr froh.

Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Für mich sind meine Kollegen und Mitarbeiter das absolute Highlight. Denn wir haben es als Gemeinschaft geschafft, dieses Schiff (Höfelmeyer) unbeschadet durch den Sturm zu manövrieren.
Es war teilweise ein absoluter Kraftakt, aber wir haben es super gemeistert.


HW: Welche Möglichkeiten und Chancen haben sich ergeben?
FH: Wo fange ich an und wo höre ich auf?
Für mich ist jede “Krise“ eine Chance und ich denke, dass wir viele Chancen, die sich in dieser Zeit ergeben, auch bei dem Schopf gepackt haben.
Wir haben beispielweise trotz oder auch gerade wegen Corona weiter in das größte Entwicklungsprojekt der Geschichte investiert, um uns optimal „für die Zeit danach“ aufzustellen.
Ich spreche hier von einer übergeordneten Software, die es unseren Kunden und Partnern ermöglicht, ihre vollständige Wertschöpfungskette abzubilden – vom Wareneingang, bis zum Warenausgang. Als Web-Anwendung, in der Cloud verfügbar und jederzeit weltweit abrufbar. Wir vernetzen mit dieser Softwarelösung die gesamte Produktion des Kunden und setzen somit neue Standards in den unterschiedlichsten Branchen.

Parallel dazu haben wir auch unsere Digitalisierungsmaßnahmen weiter vorangetrieben, was aber schon vor Corona der Fall war. Corona war hier aber sicher für alle nochmal eine Art “Brandbeschleuniger“.

Darüber hinaus haben wir unsere Geschäftsräume sowie unsere Produktionsgebäude modernisiert, damit sich unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner noch wohler bei uns fühlen.
Ein weiteres Ziel der Umstrukturierung/Modernisierung war es, die Abläufe entlang unserer Wertschöpfungskette noch effizienter, produktiver und nachhaltiger zu gestalten.

 

HW: Wenn es einen Song über dein persönliches Jahr 2020 geben würde, in welchem Genre würdest du ihn einordnen und welcher wäre das?
FH: Ohne lange zu überlegen: „Erfolg ist kein Glück“ von Kontra K. Normalerweise ist Deutschrap nicht unbedingt mein Genre.
Allerdings ist das der Song, der mich immer wieder – egal ob im Auto oder beim Sport – begleitet. Dieser Song spiegelt gewissermaßen meine Sicht zum Erfolg wieder.

 

HW: Mit welchen 5 Menschen hast du dich am liebsten umgeben?
FH: Sich mit Menschen zu umgeben, war in diesem Jahr ja eher schwierig.
Neben meiner wundervollen Partnerin und dem engsten Familienkreis habe ich mich aber sicherlich am liebsten mit meinen Freunden auf dem Golfplatz getroffen, um den Kopf frei zu bekommen und neue Ideen/Lösungen zu entwickeln. Diese Menschen haben mir Kraft gegeben.

 

HW: Wie hast du für dich selbst gesorgt?
FH: Diese Komponente ist in diesem Jahr sicher zu kurz gekommen. Ich habe wohl ein paar Kilos verloren, da ich mich voll auf meine Aufgabe in der Firma fokussiert und dabei des Öfteren vergessen habe zu essen. Aber Weihnachten steht vor der Tür und da kommen sicherlich die ein oder anderen Kilos wieder oben drauf.

 

HW: Was hast du für andere getan?
FH: Unabhängig von sozialen Engagements, die ich ungerne breittrete, war es sicherlich, dass ich für viele Menschen ein Ansprechpartner war, wenn es darum ging, jemanden wieder aufzubauen und neuen Mut zu geben. Auch wenn ich parallel selber unter einem massiven Druck stand. Aber in einer solchen Zeit muss man mehr denn je zusammenhalten.

Ich habe versucht, für andere in dieser Zeit da zu sein und den Menschen meine Hand zu reichen. Wie Helmut Schmidt schon sagte: „In der Krise zeigt sich der Charakter!“

 

HW: Hast du etwas Neues über dich selbst gelernt?
FH: Nichts Neues, aber mein Spruch: „85% der Dinge, über die man sich den Kopf zerbricht, treten am Ende nicht ein“ hat sich auch hier wieder bewahrheitet. Ich versuche also, weniger Zeit damit zu verschwenden, mir auszumalen, wie gewisse Dinge wohl laufen werden. Ich bin noch effizienter und produktiver geworden, da ich mich noch mehr auf das fokussiere, was ich direkt beeinflussen und verbessern kann.

 

HW: Für was aus 2020 bist du dankbar?
FH: Für meine Partnerin, meine Familie, meine Freunde, meine Kollegen und Mitarbeiter und für unsere Kunden/Partner, mit denen wir noch enger zusammengewachsen sind und uns gemeinsam dieser Herausforderung gestellt haben. Ich habe Dinge schätzen gelernt, die vorher nicht in meinem Fokus waren, da es für mich in der Vergangenheit immer nur „größer, höher, schneller und weiter“ gab. Diese Zeit hat mich eine gewisse Demut gelehrt. Für einen kurzen Moment stolz zu sein auf das, was man erreicht hat, und dankbar dafür zu sein, wie gut es einem eigentlich geht.

 

HW: Wo musst du für das nächste Jahr korrigieren oder nachjustieren?
FH: Wieder mehr zu essen! Damit sollte ich vielleicht anfangen.
Zusätzlich dazu ist es mein primäres Ziel, dass wir als Unternehmen noch mehr Zeit in die Sichtweise unserer Kunden und in unsere Produkte investieren. Jede Minute, die wir uns mit Dingen befassen, die nicht dazu beitragen Kunden zu begeistern oder den Prozess unserer Kunden effektiver, ressourcensparender und nachhaltiger zu gestalten, ist eine unproduktive Zeit.
Der Kunde muss jederzeit im Mittelpunkt unserer Handlungen stehen. Dazu sei gesagt, dass ich die Meinung vertrete, dass der Mitarbeiter mein wichtigster Kunde ist. Denn glückliche und zufriedene Mitarbeiter sorgen für glückliche und begeisterte Kunden.
Und hier können wir immer besser werden.

 

HW: Was nimmst du dir konkret persönlich und unternehmerisch für das kommende Jahr vor?
FH: Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag ein kleines Stück besser zu werden und dazu zu lernen. Mein Ziel ist es, Vorbild für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sein. Als Mensch und als Unternehmer – auch für unsere Kunden und unsere Partner. Daran werde ich jeden Tag arbeiten.


HW:
Danke Felix für diesen Rückblick auf ein besonderes Jahr 2020 und alles Gute für 2021!

Wir wünschen Euch und Ihnen und den Familien und Freunden schöne Festtage und einen tollen Start in das neue Jahr 2021!

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